19 Jan 26

„Gestalten der Tiefe“ beim btb Verlag

von Sandra Thiele

Rund eineinhalb Jahre nach seinem Erscheinen im Kommode Verlag wird der Roman Gestalten der Tiefe nun als Taschenbuch beim btb Verlag, einem Imprint von Penguin Random House, veröffentlicht.

Es handelt sich um den Debütroman der britischen Autorin Julia Armfield, der von Planet-Neun-Gesellschafterin Hannah Pöhlmann aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde.

Inhaltlich geht es um zwei Frauen, ein verheiratetes Paar, und ihre Beziehung zueinander, die in abwechselnden Kapiteln erzählt wird. Meeresbiologin Leah bleibt sechs Monate lang auf einer Tiefseeexpedition verschollen, eingesperrt im U-Boot. Ihre Frau Miri wartet auf sie. Nach ihrer Rückkehr zeichnet sich ab, dass die Zeit am Meeresgrund Leah grundlegend verändert hat.

Julia Armfields Version der Orpheus-Sage berührt mit dem Sinnbild der Quallen und Tentakel – in der Tradition von Donna Haraway – und mit dem trockenen britischen Humor archaische Ängste. Die Grenzen des Menschlichen werden ausgelotet; das Unbewusste und Unbekannte erhalten einen Körper.

Wir freuen uns sehr über das Interesse von btb und darüber, dass die Taschenbuchausgabe dem Roman und der Autorin hoffentlich eine noch größere Leserschaft erschließen wird.

 

Gestalten_der_Tiefe, Taschenbuch, Cover
14 Jan 26

Neue Best-Practice-Reihe der Deutschen Umwelthilfe

von Sandra Thiele

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) konnte Planet Neun das Layout für eine neue Veröffentlichungsreihe entwickeln – eine Best-Practice-Reihe, die besonders gelungene Umweltmaßnahmen vorstellt. Erste Ausgabe:

Wege, die verbinden – Best Practices für vernetzte Lebensräume.
Grüner Weg für Wildkatzen entlang der Lossa.

Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits ein umfassendes Corporate Design mit der Deutschen Umwelthilfe im Projekt „Deutschland wieder Otterland“ entwickelt haben – vom Logo über ein Design-Manual, Key Visuals und diverse Printmaterialien bis hin zum Website-Konzept und vielfältige Anwendungen –, konnten wir nun daran anknüpfen und viele Elemente auch für die Darstellung der neuen Veröffentlichungsreihe nutzen.

Das Projekt unter Leitung des BUND Sachsen e. V. zeigt, wie durch gezielte Maßnahmen ein funktionierender Biotopverbund entstehen kann, von dem nicht nur Wildkatze und Fischotter, sondern zahlreiche weitere Arten profitieren. In Sachsen sind die Lebensräume der Europäischen Wildkatze stark fragmentiert – Straßen, Siedlungen und intensive Landwirtschaft verhindern ihre natürliche Wanderung und führen zu Isolation und erhöhtem Unfallrisiko. Ziel des Projekts war daher die Schaffung eines ökologisch wertvollen Wanderkorridors („Grüner Weg“), der sichere Wechsel zwischen Wäldern ermöglicht. Es entstand ein Vorzeigeprojekt, das als Modell für weitere Wildkatzenkorridore in Sachsen dient.

Wir freuen uns sehr über diese kontinuierliche und konstruktive Zusammenarbeit und sind gespannt auf weitere Ausgaben im Rahmen der Best-Practice-Reihe.

 

DUH Best Practice Wildkatzenkorridor Lossa
08 Jan 26

Mit Haltung und Zuversicht ins neue Jahr

von Sandra Thiele

Ein neues Jahr beginnt – in einer Zeit, die politisch und gesellschaftlich vieles in Bewegung hält. Umso wichtiger sind klare Worte, gute Gestaltung und Kommunikation mit Haltung. Bei Planet Neun starten wir mit wachem Blick, Neugier und Lust auf Zusammenarbeit ins neue Jahr.

Gerade wenn Debatten komplexer werden und Positionen gefragt sind, sehen wir unsere Aufgabe darin, Inhalte zu strukturieren, Botschaften verständlich zu machen und visuell ansprechend zu gestalten – wir wollen Orientierung bieten. Darauf freuen wir uns – und auf alles, was dieses Jahr an neuen Ideen und Projekten bereithält.

Als Team aus sieben Gesellschafter:innen bringt jede von uns eigene Schwerpunkte, Wünsche und Vorhaben mit:

Andreas:
Zum Jahresbeginn stelle ich immer wieder verwundert fest, wie viel Freude die Arbeit nach all den Jahren noch immer macht – die Projekte unserer Kundinnen und Kunden zu begleiten und zugleich im Kollektiv die Firma weiterzuentwickeln.
Lena:
Liebes Universum, ich wünsche mir ein Animationsprojekt, bei dem ich jeden Monat einen kurzen Clip zu einem aktuellen Thema erstellen kann. Gut eignen sich hierfür Social-Media-Inhalte.
Hannah:
Derzeit bin ich auf Verlagssuche für einen Roman, den ich übersetzen möchte. Ich wünsche mir, bald einen Verlag zu finden, bei dem das Buch gut untergebracht ist. Außerdem wünsche ich mir ein Projekt, bei dem wir textlich und grafisch involviert sind und im Team Ideen hin- und herspielen können.
Tilmann:
Für das Jahr 2026 wünsche ich mir: Infografik-Projekte, bei denen wir komplexe Themen anschaulich darstellen können, Editorial-Projekte mit typografischen Herausforderungen und Freude an der Arbeit.
Johanna:
Ich wünsche mir ein kleines Ausstellungsprojekt zu einem spannenden Thema, mit viel Freiheit und Kreativität für Form und Gestaltung.
Sandra:
Ich habe Lust auf ansprechende Textprojekte, die uns herausfordern und inspirieren. Was mich noch reizt: Die Weiterentwicklung unserer Ansätze zum bedürfnisorientierten Arbeiten. Und dann steht noch die Rückkehr unserer Kollegin Ute aus der Babypause an!

Mit diesem Mix aus Wünschen, Vorhaben und Gestaltungslust gehen wir ins neue Jahr – aufmerksam, offen und zuversichtlich.
Auf ein gutes, inspirierendes Jahr!

Johanna Hoffmann, Planet Neun, Illustration Neujahr 2026
18 Dec 25

Wir wünschen allen einen schönen Jahreswechsel

von Sandra Thiele

das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, um innezuhalten und zurückzublicken. 2025 war für uns ein Jahr voller Ideen, Begegnungen und gemeinsamer Schritte nach vorn. Wir sind als Planet Neun gewachsen und konnten im Kleinen wie im Großen Lösungen entwickeln und unserer Vision einer gleichberechtigten, solidarischen Arbeitswelt wieder ein Stück näherkommen.

Auch der Blick auf die politische Lage im vergangenen Jahr zeigt, wie wertvoll klare Kommunikation, verlässliche Informationen und solidarisches Handeln sind. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft schärfer geführt werden und viele Menschen Unsicherheit empfinden, wird unsere Arbeit als Kreativagentur umso wichtiger: Worte und Bilder prägen Haltungen, gestalten Räume des Miteinanders und können dazu beitragen, Brücken zu bauen. Deshalb schätzen wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Vielfalt stärkt und demokratische Werte sichtbar macht. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken – gemeinsam konnten wir in der Vergangenheit wichtige Projekte realisieren.

Auch in diesem Jahr haben wir uns entschieden, Einrichtungen oder Stiftungen mit einer Spende zu unterstützen, die uns besonders am Herzen liegen. Unsere Zuwendungen gehen an:

  • Björn Schulz Stiftung (Kinderhospiz)
  • Freiheitsfonds (Gefangenenbefreiung)
  • medico international (Hilfs- und Menschenrechtsorganisation)
  • Haneen Koraz (Empower Voices Through Art)
  • Afghanistan-Schulen (Verein für Bildungsarbeit)

Wir läuten ab dem 24. Dezember die Feiertage ein und freuen uns auf gemeinsame erfolgreiche Projekte im neuen Jahr. Ab dem 2. Januar 2026 sind wir wieder erreichbar.

Das Planet-Neun-Team wünscht Ihnen und Euch schöne und erholsame Feiertage und viel Erfolg bei allen Plänen für 2026.

Andreas, Hannah, Johanna, Lena, Sandra, Tilmann & Ute

 

10 Dec 25

KI-Ära und Kreativalltag: Chancen, Risiken und Verantwortung

von Tilmann Hielscher

Am vergangenen Freitag gab die Gesellschaft für deutsche Sprache ihr Wort des Jahres bekannt 2025: KI-Ära. Unabhängig davon, ob wir wirklich von einer KI-Ära sprechen können oder ob auch eine Prise KI-Hype dabei ist: KI ist Teil unseres (Arbeits-)Alltags.

Auch bei Planet Neun nutzen wir KI punktuell: meistens als hilfreichen Ideengeber. Oft steht sie der Arbeit aber auch regelrecht im Weg, zum Beispiel wenn die Acrobat-KI vorschlägt, 200 mühevoll lektorierte und gestaltete Seiten zusammenzufassen. Wir prüfen ständig, wo KI uns sinnvoll unterstützen kann – und wo nicht.

Unsere grundlegenden Fragen dabei sind: Wie verändert KI die Arbeitsbedingungen in kreativen Berufen? Und welche ethischen Maßstäbe sind dafür angemessen? Texte, Illustrationen oder Konzepte entstehen nicht aus dem Nichts – KI kann nur arbeiten, weil die Modelle mit demWissen echter Menschen trainiert wurden. Urheberrecht, faire Vergütung und der Schutz kreativer Arbeit spielen daher eine immer größere Rolle.

Gleichzeitig zeigt der Markt: Der KI-Boom kann zu einer zunehmenden Prekarisierung der Kreativwirtschaft führen, also jener Urheber:innen, die die KI erst möglich gemacht haben. Das Training der Modelle erfordert viel Rechenleistung, viel Energie und letztlich viel Geld. Als Folge konzentrieren sich die erfolgreichen KI-Angebote bei wenigen großen Anbietern.

Zwei Beispiele aus der Praxis:
(1) Die GEMA hat vor Kurzem vor Gericht bestätigt bekommen, dass ChatGPT bei der Wiedergabe von Liedtexten Urheberrecht bricht, wenn dafür keine Lizenzgebühren gezahlt wurden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig und zugegebenermaßen stellt die Nutzung durch ChatGPT Herbert Grönemeyer und Helene Fischer, um deren Song-Texte es ging, nicht vor finanzielle Nöte. Aber es ist ein kleiner Schritt, den großen KI-Konzernen nicht alles zuzugestehen.
(2) In Irland wird ein Pilotprojekt dauerhaft realisiert, das 2.000 Künstler:innen ein Grundeinkommen auszahlt.

Unsere Haltung bleibt klar: Kreative Arbeit, Kunst und Kultur haben einen Wert, und dieser Wert muss geschützt werden.

KI Ära
04 Dec 25

taz Futurzwei: Das Wohnzimmer der Gesellschaft.

von Sandra Thiele

Am 9. Dezember erscheint die neue Ausgabe der taz FUTURZWEI: Wohnzimmer der Gesellschaft. Warum Demokratie Heimat braucht. Planet Neun hat auch für diese Ausgabe das Editorial Design des Innenteils, die Bildbearbeitung, das Korrektorat und die Schlusskorrektur übernommen.

Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem großen Thema Demokratie und stellt fest, dass Demokratie Orte des Gemeinsamen und ein Heimatgefühl braucht. Mit jeder geschlossenen Kneipe, leerstehenden Schule oder verödenden Ortsmitte geht aktuell immer ein Stück Heimat und damit eben Zusammengehörigkeit und Solidarität verloren. Hier sieht die Redaktion einen zentralen Zusammenhang mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus und sucht deshalb Menschen, die neue Wohnzimmer der Gesellschaft einrichten.

Im Interview stellt Luisa Neubauer fest: „Wir müssen nicht die Welt retten, sondern die Beziehung zur Welt.“ Der Psychologe Stephan Grünewald reflektiert über die Verunsicherung der Deutschen, die verlorenen Wohnzimmer der Gesellschaft und die Folgen. Maja Göpel widmet sich den Tech Bros, die die gemeinsamen Wohnzimmer der Gesellschaft geleert und dafür gesorgt haben, dass jeder unberührt und einsam in seinem digitalen Kabuff lebt.

Außerdem mit dabei: Beiträge von Aladin El-Mafaalani, Melika Foroutan, Wolf Lotter, Paulina Unfried, Nora Zabel, Harald Welzer und viele mehr.

Hier geht‘s zur aktuellen Ausgabe.

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26 Nov 25

Treffpunkt Typostammtisch: Quizabend zum Jahresausklang

von Sandra Thiele

Auch dieses Jahr lädt der Berliner Typostammtisch wieder zum traditionellen Jahresabschlussquiz ein – ein echtes Highlight für alle, die Freude am Thema Schrift und Typografie, spannenden Fragen und gemütlichem Miteinander haben. Von Planet Neun ist Tilmann Hielscher regelmäßig dabei.

Eingeladen sind alle: Typo-Neulinge ebenso wie erfahrene Profis. Durch die ausgelosten Gruppen muss niemand allein knobeln, und die Mischung aus Spaß und Spannung ist garantiert. Dazu warten tolle Sachpreise, und vielleicht erobert ihr sogar den Quiz-Wanderpokal!

Wer Preise stiften möchte – etwa Typobücher, Plakate oder Schriftlizenzen – kann diese entweder vorab bei der Gabentischsammelstelle von LucasFonts abgeben oder sie rechtzeitig zum Quizabend mitbringen.

Der Typostammtisch findet übrigens monatlich statt, meist mit einem kleinen Programm wie Vorträgen oder Ausstellungen. Um über Termine informiert zu bleiben, am besten den Newsletter abonnieren.

Wann? Donnerstag, 27. November, Beginn 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Wo? Eisenacher Straße 56, Studio von LucasFonts, 2. Hinterhof, 10823 Berlin-Schöneberg

Wir freuen uns auf einen großartigen Abend!

 

20 Nov 25

Ein kleiner Erfolg für den Fischotter

von Johanna Hoffmann

Manchmal zeigt sich ganz konkret, wie wirkungsvoll gute Argumente sein können, wenn sie sorgfältig aufbereitet und klar vermittelt werden.

Die von uns lektorierte und gestaltete gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe zum bayerischen Fischotter-Gutachten hat inzwischen dazu beigetragen, dass in Bayern vorerst keine Fischotter mehr gejagt werden dürfen.

In der Publikation setzen sich die Autor*innen fundiert mit den Schwachstellen des ursprünglichen bayerischen Gutachtens auseinander und argumentieren für einen konsequenten Schutz der Art.

Wir freuen uns sehr, dass diese Arbeit Wirkung gezeigt hat und dass wir einen kleinen Teil dazu leisten konnten. Mehr Infos dazu in der Pressemitteilung der DUH.

 

 

 

07 Nov 25

Sozialistische Ideen und Kultur statt Stadtbild-Debatte

von Hannah Pöhlmann

Letztes Wochenende waren Lena und ich vom Planet-Neun-Team beim Unframe Festival im bUm – Raum für solidarisches Miteinander in Berlin-Kreuzberg. Dort haben wir uns verschiedene Vorträge angehört und an Workshops teilgenommen.

Besonders spannend fand ich das Gespräch zwischen Hanno Hauenstein und Jara Nassar über die Veränderungen in der Medien- und Kulturlandschaft seit Beginn des Krieges in Gaza. Thematisiert wurde unter anderem, dass seitdem bestimmte Projekte gefördert werden und andere keine staatliche Förderung erhalten und daher oft wegfallen. Das betrifft auch Veranstaltungsräume wie das Oyoun, in dem das Unframe Festival letztes Jahr noch stattfand, bevor dem Kulturzentrum die Förderung entzogen wurde.

In Bezug auf die mediale Berichterstattung wurde diskutiert, dass palästinasolidarische Personen und Veranstaltungen in deutschen Medien oft vorschnell als „antisemitisch“ oder „Hamas-unkritisch“ bezeichnet werden, während gleichzeitig immer wieder Informationen ausgelassen oder verzerrt oder gar Falschinformationen verbreitet werden.

Auch über die gesellschaftliche Spaltung wurde gesprochen: Zum einen wird der Themenkomplex Israel-Palästina medial instrumentalisiert und steht exemplarisch auch für andere gesellschaftliche Konflikte. Zum anderen misstraut ein Teil der Gesellschaft den deutschen Medien und informiert sich über Social Media oder ausländische Quellen, während der restliche Teil weiterhin vornehmlich auf etablierte deutsche Medien setzt.

Lena hat an dem Workshop „Big Beef and Beyond“ zu Methoden der Konfliktbewältigung im Aktivismus teilgenommen. Besonders anregend auch in Hinblick auf unser Team fand sie das differenzierte Vokabular zur Benennung von Konfliktsituationen, die verschiedenen Möglichkeiten der gegenseitigen Fürsorge und Übungen zur Selbstreflektion. Dem Ansatz restorativ-transformativer Praktiken folgend, geht es dabei um die bewusste Gestaltung von Beziehungen, die Förderung von Empathie und Verantwortlichkeit sowie die Transformation struktureller Bedingungen, die Konflikte und Ungerechtigkeiten hervorrufen.

Insgesamt war der Besuch beim Unframe Festival eine gute Erfahrung, bei der wir neue Anregungen gewonnen und Perspektiven mitbekommen haben, für die immer weniger Raum zur Verfügung zu stehen scheint.

Viele Beiträge der Veranstaltung sind hier einsehbar.

Unframe Festival 2025, C Hannah Pöhlmann
29 Oct 25

Planet Neun beim Unframe Festival 2025

von Hannah Pöhlmann

Wir besuchen am kommenden Wochenende das Unframe Festival in Berlin, weil es genau das zusammenbringt, was uns antreibt: Kultur als Denkraum und gesellschaftliche Praxis. Zwischen Panels, Performances und Gesprächen geht es dort um Themen wie Antikapitalismus, Feminismus und Dekolonialität – nicht als Schlagworte, sondern als offene Fragen an unser Zusammenleben.

Besonders spannend finden wir in diesem Jahr, wie Dekolonialität auch in aktuellen politischen Kontexten verhandelt wird – etwa in Bezug auf deutsche Außenpolitik, Fragen von Militarisierung und globaler Verantwortung. Diese Perspektiven fordern uns heraus, über Machtverhältnisse, Solidarität und Handlungsspielräume neu nachzudenken – auch als Akteur:innen innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wir wollen zuhören, diskutieren, uns irritieren und inspirieren lassen – und herausfinden, wie wir als Unternehmen Verantwortung und Haltung kreativer leben können. Wenn Du Lust auf Austausch vor Ort hast, melde Dich gern bei uns: kontakt@planet-neun.de.